Wir nennen bei jedem Anbieter auch die Grenzen — und sagen offen, wo wir eine Provision bekommen und wo nicht.
Accountable, Lexware Office, sevDesk und Papierkram: Wer übermittelt ans Finanzamt, wer passt zum Steuerberater, wer hat Zeiterfassung, wer ist gratis? Inklusive der Grenzen jedes Anbieters.
Vergleich ansehen → ★ NeuFINOM, Qonto, FYRST und Vivid Money: Bargeld, integrierte Rechnungsstellung oder Team-Funktionen — welches Konto zu welcher Arbeitsweise passt.
Vergleich ansehen →Zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2026 · Redaktion freelancer-tools.dev
Buchhaltungssoftware und Geschäftskonto sind die zwei Entscheidungen, die dich als Selbstständige/r täglich begleiten — und bei denen die meisten am Anfang zu schnell oder nach dem falschen Kriterium wählen. Die teuerste Software ist nicht automatisch die richtige, und das „kostenlose“ Konto kann dich später Nerven kosten. Dieser Leitfaden zeigt dir, worauf es wirklich ankommt, bevor du dir unten die konkreten Vergleiche ansiehst.
Egal ob du die einfache Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) machst oder später bilanzierst — deine Software muss vor allem eines: die gesetzlichen Grundregeln einhalten und dir Arbeit abnehmen. Diese Punkte entscheiden:
Konkret gegenübergestellt findest du die Anbieter im Buchhaltungssoftware-Vergleich — inklusive der Grenzen jedes Tools, nicht nur der Stärken.
Ein eigenes Geschäftskonto ist für Einzelunternehmer und Freiberufler gesetzlich nicht vorgeschrieben — die meisten Banken verbieten die geschäftliche Nutzung eines Privatkontos aber in ihren AGB, und für die Buchhaltung ist die saubere Trennung Gold wert. Für eine GmbH oder UG führt am separaten Konto ohnehin kein Weg vorbei (schon wegen der Stammkapital-Einzahlung). Darauf kommt es an:
Wann du überhaupt ein Gewerbe (und damit oft ein Geschäftskonto) brauchst, klärt der Ratgeber Gewerbe anmelden. Die Konten im direkten Vergleich: Geschäftskonto-Vergleich.
| Deine Situation | Sinnvolle Richtung |
|---|---|
| Kleinunternehmer/in nach §19, wenige Rechnungen im Monat | Schlanke, oft kostenlose Software mit §19-Hinweis; einfaches Konto ohne Schnickschnack |
| Umsatzsteuerpflichtig, regelmäßige Voranmeldung | Software mit ELSTER-Übermittlung und E-Rechnung; Konto mit Buchhaltungs-Anbindung |
| Steuerberater im Boot | Software mit sauberem DATEV-Export ganz oben priorisieren |
| Bargeschäft (Handwerk, Gastro, Einzelhandel) | Konto, das Bareinzahlungen unterstützt — Fintech-Konten hier genau prüfen |
| GmbH oder UG | Separates Geschäftskonto ist Pflicht; Software mit Bilanzierungs-Option |
Für Einzelunternehmer und Freiberufler ist es gesetzlich nicht vorgeschrieben. Viele Banken untersagen die geschäftliche Nutzung eines Privatkontos aber in ihren AGB, und für eine saubere Buchhaltung ist die Trennung dringend zu empfehlen. Für eine GmbH oder UG ist ein separates Konto praktisch zwingend.
Empfangen ja: Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes B2B-Unternehmen strukturierte E-Rechnungen empfangen können, auch Kleinunternehmer. Den Versand können Kleinunternehmer nach aktueller Rechtslage weiter per PDF oder Papier erledigen; für andere Betriebe wird er ab 2027 und 2028 gestaffelt Pflicht.
Die GoBD verlangen unter anderem, dass Buchungen nachträglich nicht unbemerkt geändert werden können, dass eine Verfahrensdokumentation existiert und Belege revisionssicher aufbewahrt werden. Seriöse Buchhaltungssoftware bildet das automatisch ab; ein reiner Datei-Ordner tut es nicht.
Für Kleinunternehmer mit wenigen Belegen oft ja. Sobald Umsatzsteuer, Bargeld, mehrere Nutzer oder ein Steuerberater dazukommen, entscheidet nicht der Preis, sondern ob die passenden Funktionen und Export-Formate vorhanden sind.
Bei einigen Anbietern ja, das kennzeichnen wir in den Vergleichen offen als „Anzeige“. Unsere Einordnung — inklusive der Schwächen jedes Anbieters — bleibt davon unberührt.
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